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Liebe Libanoninteressierte!
Aus aktuellem Anlass zwei Artikel von mir zur Situation der Christen in Syrien. Deren Schicksal ist mit dem der Christen im Libanon unauflöslich verwoben und historisch veknüpft.

Ich habe versucht, mit dem Schreiben auf meine Hilflosigkeit zu reagieren angesichts dessen, was Menschen erfahren, in deren Gemeinden ich Gast war und mit lebte. In kaum einem anderen Land wie Syrien habe ich solche Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit erfahren, unaufdringliche Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Unterstützung; auch ein gewachsenes friedliches und tolerantes Miteinander der verschiedenen  Religionsgruppen erlebt. Das alles droht in den Ereignissen der vergangenen Monate zunehmend unterzugehen; gleichzeitig gibt es immer noch genügend Initiativen im Land, welche nach einer Politik der Einheit und des Miteinanders jenseits der Gewalt streben.

Um es klar zu stellen, ich verteidige in keiner Weise die Politik des gegenwärtigen Regimes, möglicherweise wäre es auch wünschenswert, es könnte schnell zu einem Regimewechsel hin zu einer starken Regierung kommen, die von allen Volksgruppen getragen ist. Ich möchte auch klar stellen, dass nicht nur die Christen gegenwärtig Schlimmes erdulden, sondern das Leid fast alle Syrer betrifft. Gleichzeitig sind die Christen zunehmend in grosser und beson-derer Not und allein gelassen. Sie haben auch keine Milizen, welche sie schützen.

Die Lage in Syrien ist auf jeden Fall viel komplexer als sie meistens in unseren Medien dargestellt wird, die Fronten zwischen Gut und Böse sicher weniger eindeutig als es gemeinhin geschildert wird. Und die Rolle des Westens zwiespältiger und fragwürdiger als sie sich in der Öffentlichkeit präsentiert. 

Auf jeden Fall brauchen die Christen des Orients, die Christen in Syrien unser Gebet, aber auch unsere Aufmerksamkeit, unsere Stimme und unsere Solidarität.



 
 

 

 
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